“Das Handy zu bedienen ist schon viel. […] Ich habe Gott sei Dank Leute, die für mich das Internet bedienen.” (Michael Glos, Generation Web 0.0)
das wintersemester ist nun voll im gange und brachte mir ein neues, interessantes modul namens “electronic publishing” – im übrigen das modul, worauf ich schon seit dem ersten blick in die modulübersicht noch vor beginn meines studiums mit spannung entgegenblickte. die ganze sache mit dem xml (von wegen medienneutrale auszeichnung) im ersten semester hat mich zwar anfangs etwas abgeschreckt, aber nun, da ich das modul tatsächlich belege, ist es doch ganz anders, als ich erwartet hatte.
mein dozent, herr / mister askey (seineszeichens amerikainscher bibliothekar, so komisch das auch klingt, und “aushilfslehrer” an der htwk, wenn man es denn so bezeichnen möchte) hat meiner seminargruppe in den ersten vier vorlesungen / seminaren nun schon ordentlich vor augen geführt, was denn in einer digitalen zeit wie der unseren alles unter der, in seinen augen, sehr fehlgeleiteten bezeichnung “electronic publishing” zu verstehen ist, weshalb ich nun beinahe komplett auf dem aktuellen stand in sachen social networking, creative commons, wikis, blogs, rss-feeds, social bookmarking und dem ganzen anderen kram, der einen in den letzten jahren regelrecht überrant hat, kurz: dem web 2.0, angekommen bin.